Traditionelle Pyramiden sind nützlich, doch Szenen bleiben. Schreibe: „Die Haustür schwingt auf, Winterluft mischt sich mit frisch gebügeltem Hemd, in der Küche karamellisiert die Orange.“ Danach ordne Noten zu. So verstehen Leser:innen Struktur, fühlen aber zuerst etwas Echtes. Bitte teste zwei Versionen deines Dufttextes – eine technisch, eine szenisch – und vergleiche Klicktiefe und Verweildauer.
Wenn ein Serum nach gar nichts riecht, hat es dennoch eine Idee: klinisch sauber, zurückhaltend, vertrauenswürdig. Wähle Duftwörter, die Markenwerte stützen, ohne zu irritieren. Stimme Beschreibungen über Parfum, Pflege und Haarlinie ab, damit keine kognitive Dissonanz entsteht. Sammle No-Gos für sensiblen Kontext. Bitte teile Beispiele, in denen ein falscher Duftgedanke die Leserschaft verunsicherte, und wie du es repariert hast.
Erzähle kleine Wahrheiten, die man glauben kann: Der Mantel riecht nach kaltem Abend und Taxi-Leder; die Lippenfarbe erinnert an Marmelade auf warmem Toast. Diese Bilder tragen über Preisargumente hinaus. Füge Beweise sparsam ein: Herkunft, Extraktionsmethode, Dermatologie. Frage am Ende nach der eigenen Erinnerung der Leser:innen und lade sie ein, die treffendste Anekdote in den Kommentaren zu küren.